Referierende

Wir erwarten hochkarätige Podiums-Gäste und Referierende, die für Unterhaltung und Denkanstösse sorgen.

Das sind die Referierenden des Networking-Tag 2017:

 

Ute Frevert

Prof. Dr. Ute Frevert durchleuchtet den Mythos der Jugendlichkeit.

Direktorin, Max-Planck-Institut für Bildungsforschung

Die Kulturgeschichte der Jugend

Ute Frevert ist hochdekorierte deutsche Historikerin und forscht über Neuere und Neuste Geschichte sowie über Sozial- und Geschlechtergeschichte. Seit neun Jahren ist sie Direktorin des Bereichs «Geschichte der Gefühle» am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin. Ute Frevert ist Mitglied in angesehenen internationalen Akademien und Trägerin des Bundesverdienst-kreuzes 1. Klasse. Gab es schon früher Kulturen, welche die Jugend vergötterten? Oder anders gefragt, ab wann verlor der Rat der Alten und Weisen an Bedeutung? Sind solche Trendwendungen im Verlauf der Geschichte häufig, fast schon normal? Ute Frevert weiss die Antworten.

Reinhard K. Sprenger

Dr. Philipp Tingler seziert den manischen Individualismus.

Schriftsteller, Essayist, Wirtschaftswissenschaftler und Philosoph

Jugendlichkeit in der Spätmoderne

Am letztjährigen Networking-Tag war Philipp Tingler Gast in der Podiumsdiskussion. Seine pointiert geistreichen Aussagen zum Selbstoptimierungsdogma der Beschleunigungsgesellschaft waren ein Highlight des Nachmittags. Als Experte für die Hoch- und Popkultur und für Gesellschaftstrends ist der Zürcher Szenekenner prädestiniert über den aktuell herrschenden Jugendwahn zu referieren. Tingler schreibt Belletristik, Sachbücher, für Zeitungen, Zeitschriften, Radio und Fernsehen. Er ist Kolumnist für den Tages-Anzeiger und Mitglied der Kritikerrunde im Literaturclub des SRF.

Beat Villiger

Dr. med. Beat Villiger weiss, wie man gesund altert.

Arzt, Manager, Marathonläufer, Weinbauer

 

Wollt ihr eigentlich ewig leben?

Beat Villiger weist ein unglaubliches Palmarès in allen möglichen Bereichen der Medizin auf. Besonderen Fokus in seiner langjährigen Karriere galt der Sportmedizin. Vom Mannschaftsarzt bis zum Chefarzt bei vier Olympiaden hat er alle Stationen durchlaufen. An diversen Spitälern und Kliniken war er Chefarzt oder CEO, aktuell ist er Spitalratspräsident in Luzern und Nidwalden sowie Senior Consultant am Medizinischen Zentrum und Clinic Bad Ragaz. Der Bonvivant befasst sich seit längerem mit der Frage des Erhalts der Jugendlichkeit und ist bekannt für seinen geistreich-humorvollen Präsentationsstil.

Pasqualina Perrig-Chiello

Prof. Dr. Pasqualina Perrig-Chiello räumt auf mit der Midlife-Crisis.

Entwicklungspsychologin, Honorarprofessorin Universität Bern

Weltreise – Porsche – Affäre: Was bringt’s?

Pasqualina Perrig-Chiello ist auf dem Gebiet der Altersforschung die Expertin in der Schweiz. Sie ist Mitglied in diversen nationalen und internationalen wissenschaftlichen und fachlichen Gremien zu entwicklungspsychologischen Aspekten von Lebensspannen und -perspektiven. Am Networking-Tag geht sie auf die Ressourcennutzung im mittleren Lebensalter ein und thematisiert die sogenannte Midlife-Crisis. Sie werden überrascht sein, wie früh man, wissenschaftlich betrachtet, schon alt ist! Und was es für Auswirkungen hat, wenn man sich wild zu wehren beginnt.

Marc Stoffel: Wie man das Vertrauen der Mitarbeitenden gewinnt

Marc Stoffel ist der erste demokratisch gewählte CEO der Schweiz. Jedes Jahr muss er sich erneut der Wahl durch die Belegschaft stellen. Marc Stoffel sammelte nach dem Studium der Wirtschaftsinformatik und einem MBA in Entrepreneurship wichtige Erfahrungen in verschiedenen Positionen der Software-Branche. Haufe-umantis ist einer der weltweit führenden Anbieter für Talent Management Software – und möchte es mit modernsten Führungsgrundsätzen auch bleiben.

Caroline Forster

Generations und Leadership

Caroline Forster

CEO der Inter-Spitzen AG und Co-CEO der Forster Rohner Gruppe, Mitglied des Vorstandsausschusses der economiesuisse

Caroline Forster: Wie Führung in Familientraditionen abläuft.

Nach dem Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität St.Gallen trat Caroline Forster als 24-jährige in das Familienunternehmen Forster Rohner AG ein. Nach dem Rückzug ihres Vaters Ueli Forster aus dem Stammgeschäft 2007, übernahm sie zusammen mit ihrem Bruder das Zepter. Wie entwickelte Caroline Forster einen ihrer Jugend entsprechenden Führungsstil in einem Betrieb mit grosser Familientradition?

Alexander von Witzleben: Wie man Unternehmen mit Mut und Mass aus der Krise führt

Alexander von Witzleben ist seit April 2015 Verwaltungsratspräsident der Arbonia AG (ehemals AFG Arbonia-Foster-Holding AG) und übernahm im Juli 2015 zusätzlich die Funktion des CEO a. i.. Er durchlief eine klassische Wirtschaftskarriere, u. a. bei der KPMG und der JENOPTIK AG. Er ist Mitglied diverser Vorstände und Verwaltungsräte im In- und Ausland, u. a. ist er Präsident des Verwaltungsrates der Feintool International Holding AG in Lyss sowie Mitglied im Verwaltungsrat der Artemis Holding AG in Hergiswil.

Claudia Lässer

Claudia Lässer moderiert mit Leidenschaft.

Geschäftsleitungsmitglied Teleclub AG, Moderatorin, Unternehmerin

Die vielseitigste Moderatorin der Schweiz

Sie hat eine beeindruckende Ausstrahlung, ist nicht aufzuhalten und ihr Lieblingssport ist es, neue Herausforderungen anzunehmen. Claudia Lässer zeigt, was möglich ist, wenn man nur will. Ihr Aussehen machte sie zum Model, ihre Ideen zur TV-Innovatorin und ihre Kompetenz zum Geschäftsleitungsmitglied der Teleclub AG. Ein Weg, der ohne Power, Cleverness und Hartnäckigkeit nicht möglich gewesen wäre. Als bisher letzten Streich setzt sie mit dem TV- und Web-Format «move2fit» einen neuen Fitnesstrend und macht sich zur Unternehmerin.

Lara Stoll lässt kein gutes Haar an der Jugend - bis hin zur Glatze.

Lara Stolls Zeitvertreib: Freunde, Schnaps, Gitarre spielen, stricken und natürlich Slam Poetry. Seit mehr als acht Jahren tritt sie regelmässig an Slams auf, gewann die Schweizermeisterschaft in der U20-Kategorie und diverse weitere Titel. Seit 2013 produziert sie mit Kommilitonen der Zürcher Hochschule der Künste die Fernseh- und Internetsendung «Bild mit Ton». Mit sinniger Poesie, treffsicheren Pointen und experimenteller Lust an der Sprache bringt sie viel frischen Wind und neue Impulse in die Literatur- und Kabarettszene.